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Datenschutz – im Jahr danach

Aktualisiert: März 9

Mit Inkrafttreten der aktualisierten DSGVO-Verordnung 2018 gerieten nicht nur Hotels in Zugzwang und mussten kurzfristig einen Datenschutzbeauftragten (DSB) benennen. Der damit entstandene Nachfragemarkt führte zu oft überhöhten Honorarforderungen.


Nach dem ersten Hype folgt inzwischen bei Vielen Ernüchterung: erwartete Abmahnwellen blieben ebenso aus wie angedrohte Exempel der Behörden. Trotzdem wurden von den Behörden europaweit schon zahlreiche Strafen verhängt – auch in Deutschland und es ist nach anfänglicher Zurückhaltung der Behörden wohl mit zunehmender Aktivität zu rechnen. Unter www.enforcementtracker.com finden Sie eine stets aktualisierte Auflistung bekannter Vorfälle.


In der Tat ist eine gewisse DSGVO-Müdigkeit, manchmal sogar -Aggressivität zu beobachten. Jedoch sollte man sich nicht täuschen lassen: unabhängig von behördlichen Regularien war der Zugang zu und der Umgang mit Daten noch nie so sensibel wie heute. Datentransfers erfordern heute – legal wie illegal, beabsichtigt wie unbeabsichtigt – nur noch einen Knopfdruck. Sie sind grenzenlos, setzen keine physische Präsenz des Transferierenden voraus und sind häufig schwer nachvollziehbar. 100%iger Schutz ist schlichtweg nicht möglich.


Auch Verbraucher und Presse sind dank DSGVO höchst sensibel. Jeder datenverarbeitende Betrieb ist ein potentieller Gefährder und im Zweifel der Sündenbock. Kaum eine Woche, in der man in den Medien nicht von Datenklau, Erpressung oder Datenpannen hört.


Neben physischen und organisatorischen Vorkehrungen, Datenpannen am besten von vornherein verhindern, ist zwingend für den Notfall vorzusorgen. Studien kalkulieren mit Kosten von rund 150 EUR je verlorenem Datensatz … auch für kleinere Unternehmen kann das schnell sechsstellige Summen bedeuten. Ohne entsprechenden Versicherungsschutz wird man kaum die Kosten für Öffentlichkeitsarbeit, Vertragsstrafen, IT-Forensiker, Behördenauseinandersetzungen etc. aufbringen können.


Der Zeitpunkt für Neu- wie auch Erstorientierungen ist daher bestens. Der Markt hat sich nach einem Jahr etwas beruhigt. Erste Strukturen sind in den meisten Betrieben vorhanden. Man kann nun in Ruhe Preis und Leistung vergleichen.


Wer sich auf seinen Hotelbetrieb konzentrieren möchte, sollte sich weder von Billigangeboten locken lassen, noch pauschal zu XXL-Lösungen greifen. Es empfiehlt sich grundsätzlich, einen gesamtverantwortlichen Dienstleister zu engagieren, der betriebliche Organisation, Umsetzung und Beibehaltung erarbeiteter Strukturen überwacht. Vereinbarte Pauschalen sollten transparent auf Basis bekannter Stunden-/Tagessätze nachprüfbar sein und bei Bedarf angepasst werden.


Aber nicht jeder möchte den gesamten Datenschutz in fremde Hände auslagern. Oft haben sich Geschäftsleitung oder Vertrauenspersonen schon in die Thematik eingearbeitet und benötigen nur sporadisch Unterstützung oder Wissens-Updates. Hotelsicherer hat für diese Bedürfnisse ein spezielles Angebot für 200 EUR monatlich geschnürt und zwar inkl. onlinebasierter Verwaltungs-, Präventions- und Schulungssoftware, Support und umfassenden Versicherungsschutz (siehe auch www.hotelsicherer.de/datenschutz).


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